CAM-67
Starkregen in der Dämmerung
Es dämmert und regnet stark. Die nasse Fahrbahn wirft die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos zurück, das Ende des Abschnitts ist kaum zu erkennen.

IRIS Vision einschalten
KI-generiertes Bild
Was IRIS versteht
Was es in dieser Szene erkennt
- nasse Fahrbahn
- Scheinwerfer
- Schild
Die Regel
Einmal entscheiden. IRIS wendet es immer an.
Wenn
die Fahrbahn nass ist und die Sicht im Abschnitt nachlässt
Währendlänger als ein paar Minuten am Stück, kein durchziehender Schauer
Dann
- die Leitzentrale mit dem Bild des Abschnitts informieren
- eine Absenkung der variablen Geschwindigkeit vorschlagen
- die Regenwarnung auf den vorgelagerten Anzeigen einschalten
Die Anweisung, die das eingerichtet hat«Melde mir, wenn der Abschnitt nass ist und die Sicht schlecht wird, damit ich das Tempo senke, bevor jemand erschrickt.»
Was sich ändert
Was sich für den Betreiber der Strecke ändert
Der Operator in der Leitzentrale weiß, dass es regnet, weil er aus dem Fenster sieht – nur liegt das Fenster sechzig Kilometer vom kritischen Abschnitt entfernt. Die Wettervorhersage spricht über eine ganze Region; die Kamera spricht über genau diesen Kilometer, und beide sagen nicht immer dasselbe. Mit IRIS erscheint die Meldung mit Bild, sobald die Fahrbahn an dieser Stelle nass ist und die Sicht nachlässt, und der Operator senkt rechtzeitig die variable Geschwindigkeit und schaltet die Anzeigen. Kein neuer Sensor an jedem Punkt: Die Kamera hängt schon da und sieht, was der Fahrer sieht.
Häufig gefragt
Misst IRIS, wie viel Regen fällt?
Nein. IRIS misst weder Niederschlagsmillimeter noch Temperatur noch Wind: Dafür braucht es Wettersensoren, und die sind etwas anderes. Was die Kamera sieht, ist der reale Zustand der Straße: ob die Fahrbahn nass ist, ob sie spiegelt, ob der Verkehr am Nachmittag mit Licht fährt und wie weit man den Abschnitt noch überblickt. Das ist Fahrinformation, kein Wetterbericht.
Woher weiß es, dass die Sicht schlecht ist?
Indem das aktuelle Bild mit dem gewohnten Bild desselben Ausschnitts verglichen wird. Wenn das Ende des Abschnitts verschwimmt, der Kontrast sinkt und Scheinwerfer erst viel näher auftauchen als sonst, sieht die Kamera dasselbe wie der Fahrer: schlechte Sicht. Das ist eine Einschätzung dessen, was das Auge erreicht, keine Messung eines Instruments – und so muss man es sagen.
Reicht die Wettervorhersage nicht?
Die Vorhersage hilft beim Vorbereiten; sie sagt nicht, ob genau auf diesem Kilometer jetzt Wasser auf der Fahrbahn steht. Ein Abschnitt in einer Senke, im Schatten oder mit abgefahrener Decke wird früher nass und trocknet später als der Rest. Die Kamera misst den Punkt, nicht die Region – deshalb kommt die Meldung dann, wenn das Tempo in diesem Abschnitt wirklich herunter muss.
Simulation · so arbeitet IRIS
Sehen Sie, was passiert. Und was IRIS daraus macht.
Kein aufgezeichnetes Video und keine Grafik: eine Zusammenfassung des echten Werkzeugs, mit einem anderen Fall pro Durchlauf. Das ganze Werkzeug passt nicht in einen Kasten.
- Sie ziehen die Linie
- Gezählt wird von selbst
- Heraus kommt eine Zahl
Nächster Schritt
Die Industrie
Warum steht die Linie?
237 Fälle, und in jedem meldet sich IRIS, wenn etwas passiert. Sie sehen jedes Bild unverändert und danach mit dem, was es darin versteht.
Parkhäuser
Wie viele Stellplätze sind gerade frei?
15 Fälle: 9 melden sich, wenn etwas passiert, 6 messen nur. Sie sehen jedes Bild unverändert und danach mit dem, was IRIS darin versteht.
Und das Beste
Ein ganzer Nachmittag vor dem Bildschirmpasst jetzt in einen geschriebenen Satz.
Das Video hat sich nicht verändert: Es liegt vollständig am selben Ort. Neu ist, dass man es fragen kann — und die Antwort kommt mit Kamera und Uhrzeit.
Erzählen Sie uns Ihr Problem, und wir sagen Ihnen, ob IRIS es versteht oder noch nicht.
Wir antworten am selben Werktag.