CAM-911
Etwas Neues davor
Eine Wohnstraße am Mittag, gesehen von einer Kamera an einem Laternenmast. Weiter hinten der Obstladen mit der gestreiften Markise, die Eckbar und zwei Autos auf der Fahrbahn. Auf dem rechten Gehweg geht ein Mann in weißem Hemd. Und in der unteren linken Bildhälfte, wo gestern noch der Fußgängerüberweg und die Ladentüren zu sehen waren, steht jetzt eine Bauabsperrung: Gerüstrohre und ein grünes Netz, über Nacht aufgestellt. Die Kamera nimmt weiter auf – und aufgenommen wird das Netz. IRIS sieht, dass ein Teil des Bildausschnitts, den sie vorher hatte, verdeckt ist, und seit wann. Wer die Absperrung aufgestellt hat und warum, weiß IRIS nicht und vermutet es auch nicht.

IRIS Vision einschalten
KI-generiertes Bild
Was IRIS versteht
Was es in dieser Szene erkennt
- neue Absperrung davor
Die Regel
Einmal entscheiden. IRIS wendet es immer an.
Wenn
ein Teil des Bildausschnitts, der vorher sichtbar war, länger als die eingestellte Zeit von etwas verdeckt wird, das vorher nicht da war
Dann
- die Instandhaltung alarmieren, mit Kamera, Uhrzeit des Auftauchens und dem Video davor und danach
- das Referenzbild und das aktuelle Bild nebeneinander ablegen, damit sichtbar wird, welches Stück fehlt
- diese Kamera als teilweise verdeckt kennzeichnen, solange das so bleibt, damit niemand mit diesem Bildteil rechnet
Die Anweisung, die das eingerichtet hat«Melden Sie mir, wenn vor einer Kamera etwas aufgetaucht ist, was vorher nicht da war, und am nächsten Tag immer noch da ist.»
Was sich ändert
Was sich für die Person ändert, die dafür geradesteht, dass die Kameras sehen
Böse Absicht steckt fast nie dahinter. Jemand stellt ein Gerüst auf, um eine Fassade zu sanieren, ein Laden stellt ein Schild heraus, ein Lkw parkt, wo Platz ist. Niemand sagt der Leitstelle Bescheid, weil niemand auf den Gedanken kommt, dass das etwas mit den Kameras zu tun hat. Auf dem Bildschirm bleibt die Kamera grün: scharf, verbunden, aufzeichnend. So vergehen drei Wochen. An dem Tag, an dem das Video von diesem Gehweg gebraucht wird, ist da ein grünes Netz. Mit IRIS kommt die Meldung an dem Tag, an dem die Absperrung auftaucht – mit dem alten Bild neben dem aktuellen. Dann wird entschieden: Kamera versetzen, Ausschnitt ändern oder schlicht wissen, dass dieser Straßenabschnitt diesen Monat nicht abgedeckt ist. Was nicht geht, ist, es zu spät zu erfahren.
Häufig gefragt
Meldet es sich jedes Mal, wenn ein Lkw davor parkt?
Nur wenn Sie das wollen. Die Regel schreiben Sie, und als Erstes legen Sie fest, wie lange etwas vor dem Objektiv stehen muss, damit eine Meldung sinnvoll ist. Ein Lieferwagen für zwanzig Minuten: meist nicht. Eine Absperrung, die am nächsten Morgen noch steht: ja. Diese Grenze zieht nicht IRIS, sondern wer die Straße kennt und weiß, was dort normal ist. Und sie lässt sich an dem Tag ändern, an dem es nicht mehr normal ist.
Woher weiß IRIS, dass das vorher nicht da war?
Weil es mit dem vergleicht, was dieselbe Kamera bisher gesehen hat. Jede Kamera hat ihr Referenzbild, aufgenommen an einem gewöhnlichen Tag ohne Besonderheiten, und IRIS prüft, ob ein Teil des Ausschnitts diesem Bild nicht mehr gleicht – und seit wann. Sie müssen die Straße nicht beschreiben und keine Zonen von Hand einzeichnen: Es genügt, um eine Meldung zu bitten, wenn etwas davor auftaucht und bleibt. Wird der Ausschnitt wieder normal, schließt sich die Meldung von selbst.
Sagt IRIS, ob es jemand absichtlich dorthin gestellt hat?
Nein, und das wird es nie tun. IRIS stellt eine Tatsache fest: Vor dem Objektiv steht etwas, das vorher nicht da war, an dieser Kamera und seit dieser Uhrzeit. Es kann ein genehmigtes Gerüst sein, eine vom Wind angewehte Tüte oder ein Schild, das jemand ohne Hintergedanken aufgehängt hat. Wer es dort aufgestellt hat und mit welcher Absicht, entscheidet ein Mensch beim Ansehen des Videos, nicht die Maschine. Diese Grenze ist bewusst gezogen; sie zu überschreiten hieße, etwas zu verkaufen, das sich nicht belegen lässt.
Sehen Sie selbst
Jede Runde ein neuer Fall. Immer derselbe Bildschirm.
Sie läuft von allein und zeigt einen Fall von Anfang bis Ende. Es ist eine Zusammenfassung: Der echte Bildschirm kann viel mehr, als in diesen Kasten passt.
- Die Stunde als Raster
- Sie sehen die dunklen Zellen
- Sie springen in diese Minute
Nächster Schritt
Häfen
Wer schaut um drei Uhr nachts auf eine ganze Kaianlage?
14 Fälle: 13 melden sich, wenn etwas passiert, einer misst nur. Sie sehen jedes Bild unverändert und danach mit dem, was IRIS darin versteht.
Banken
Wer schaut auf die Kameras eines ganzen Filialnetzes?
13 Fälle: 12 melden sich, wenn etwas passiert, einer misst nur. Sie sehen jedes Bild unverändert und danach mit dem, was IRIS darin versteht.
Und das Beste
Was nachts passiert,muss nicht auf den Morgenbericht warten.
IRIS versteht es im Moment und meldet es dem Bereitschaftsdienst, mit Kamera und Uhrzeit. Am nächsten Tag muss nichts rekonstruiert werden: Es steht schon da.
Erzählen Sie uns Ihr Problem, und wir sagen Ihnen, ob IRIS es versteht oder noch nicht.
Wir antworten am selben Werktag.